08. Dez 2025
Im festlich illuminierten Kulturwerk Wissen fand am Dienstag, dem 25. November 2025, ab 19 Uhr die traditionelle „Ehrung verdienter Sportler*innen“ der Verbandsgemeinde Wissen statt. Sportlerinnen und Sportler wurden für ihre herausragenden Leistungen in den Jahren 2022 bis 2025 ausgezeichnet.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Würdigung der Athlet*innen der Westerwald-Werkstätten der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen. Sie hatten bei den Special Olympics 2024 in Berlin sowie 2025 in Mainz beeindruckende Erfolge erzielt und eindrucksvoll gezeigt, dass gelebte Sport-Inklusion längst selbstverständlich ist.
Die Sportler*innen aus den Werkstätten Steckenstein, Wissen, Altenkirchen und Flammersfeld überzeugten in den Disziplinen Leichtathletik und Boccia. Mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlichem Können erkämpften sie Medaillen in Gold, Silber und Bronze – ein Erfolg, der an diesem Abend besonders gewürdigt wurde.
Zu den Geehrten gehören:
Mathias Baldus, Alexander Malarcuk, Angelique Schuller, Michael Schuller, Maximilian Wahl, Max Kilian Schnabel, Clarissa Schlosser, Rebekka Henseler, Michael Schmidt, Marcel Bender, Kai Robin Hartan, Monika Glaubitz und Robert Ulbrich.
Jede und jeder von ihnen erhielt eine Ehrenurkunde sowie ein kleines Präsent der Verbandsgemeinde Wissen – sichtbare Zeichen der Anerkennung ihrer sportlichen Erfolge.
Bürgermeister Berno Neuhoff hob in seiner Ansprache hervor, wie bedeutsam diese Erfolge nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich seien. Die Athlet*innen der Lebenshilfe zeigten eindrucksvoll, „dass Leistungsbereitschaft, Disziplin und Freude am Sport keine Grenzen kennen“.
Auch Rita Hartmann, Vorsitzende der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen, zeigte sich tief bewegt und dankbar für die Wertschätzung: „Unsere Sportler*innen sind mit Herz und Leidenschaft dabei. Dass sie im Kulturwerk Seite an Seite mit allen anderen geehrt werden, ist ein starkes Signal für gelebte Inklusion.“
Die Veranstaltung bot neben den Ehrungen ein abwechslungsreiches Programm aus sportlichen Darbietungen, musikalischen Beiträgen und einem liebevoll zusammengestellten Buffet. Die festliche Atmosphäre unterstrich den besonderen Charakter des Abends, der ganz im Zeichen von Respekt, Anerkennung und Miteinander stand.
Mit der Einbindung und Ehrung der Lebenshilfe-Athlet*innen setzte die Verbandsgemeinde Wissen ein sichtbares Zeichen für eine offene, wertschätzende und inklusive Gesellschaft. Die gemeinsame Anerkennung der sportlichen Leistungen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und zeigt: Sport verbindet – unabhängig von Fähigkeiten oder Unterstützungsbedarf.